Verfasst von: sauvradaeva | Januar 3, 2013

Polizei und Opferdiskriminierung von Vergewaltigungen in Indien

Phoolan Devi hat sich zu Vergewaltigungen Indien dahingehend geäußert, dass sie nichts besonderes wären, sondern alltäglich. Vergewaltigungen in Indien treten in zwei Zusammenhängen auf, innerhalb der Familie und des nahen Bekanntenkreises und als kastenorientierende Gewalt. Im zweiten Fall handelt es sich um die Gewalt von oberen Kasten gegen Angehörige niederer, wie es sich auch bei der Vergewaltigung und Ermordung der Medizinstudentin in Delhi gezeigt hat. Neben der Triebabfuhr spielt besonders die Machtausübung die treibende Rolle. Auf dem Land wird Vergewaltigung häufig als Strafe eingesetzt um entweder Kastenniedere, die sich auflehnen, zu unterdrücken und zu beschämen (es ist also auch eine kulturelle Frage, wie es ja auch der deutsche Begriff Schänden zeigt) oder Druck auf Säumige Zahler auszuüben.

Tehelka Investigations – Rape will go on: Nachforschungen in der Polizei von Delhi, Noida und Ghazipur deckt die vorherrschende Diskriminierung von Vergewaltigungsopfern auf.

 

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