Verfasst von: sauvradaeva | Oktober 12, 2014

aktuelle Kämpfe und Koalitionen in Syrien

2011 gingen auch in Syrien, angespornt durch den arabischen Frühling in anderen arabischen Ländern, auf die Straße um gegen das Regime von Assad zu demonstrieren. Diese Demonstrationen blieben nicht friedlich, weil Assad sie angreifen, Demonstranten ermorden und andere verschleppen und foltern liess. In der Folge kam es zu Befehlsverweigerungen durch Polizei und Militär und schließlich zur Bildung der Freien Syrischen Armee (FSA) als Rahmenorganisation für Oppositionelle jedweder Art. Schon früh wurden sie aus dem Golf und der Türkei unterstützt. Damit gingen die Proteste in einen Bürgerkrieg über, bei dem es für Assad um seinen Kopf ging. 2012 bildete sich in den kurdischen Siedlungsgebieten um Afrin, Ayn al Arab/Kobane und Qamishlo die erste demokratische Regierung Syriens, wenn auch stark ethnisch dominiert von den ansässigen Kurden, was aber bislang keine negativen Auswirkungen auf andere Gruppen hatte. Das Problem der demokratischen Verwaltung wurde von der FSA nicht wahrgenommen. In den Gebieten unter ihrer Kontrolle gibt es keine Wahlen. Das ist bis heute so geblieben. 2012 sah auch den beginnenden Wandel in der syrischen Opposition. Salafisten wurden zu einem stärkeren Akteur und werden Mitte 2013 zur dominierenden Gruppe in der Opposition. Ihren Grundstock bildeten mehrere tausend entlassene Häftlinge aus Assads Gefängnissen, Al Qaida-nahe Gruppen und Ausländer, v.a. aus Saudi-Arabien, Tunesien, Libyen, Irak, Sudan, Tschetschenien, Frankreich und England. Zunächste hielten sich die Salafisten im Hintergrund und unterstützten punktuell die FSA, z.B. bei der Schlacht um Aleppo. Ideologisch unfähig zur Kooperation, bildeten die Salafisten Parallelstrukturen zur FSA bzgl. Verwaltung Militär. Schon bald wandelte sich dieses Nebeneinander zur Konkurrenz und um den Kampf um die Alleinvertretung der Opposition im Kampf gegen Assad. Besonders die ausländischen Salafisten aus dem Irak gingen gewaltsam gegen die FSA vor und bald auch gegen andere Salafisten wie die Jabhat an Nusra und die Islamische Front. Besonders ISIS wächst ständig und soll nun durch Überläufer und Bestechungen auf 30.000 bis 50.000 Kämpfer im Irak und Syrien zählen. Weiterlesen …

Verfasst von: sauvradaeva | Oktober 2, 2014

lustige Such-Begriffe

Wie man an den Suchbegriffen erkennen kann, stoßen Personen aus ganz anderen Motiven auf Artikel, als man meinen könnte:

ISIS chauvinistische Herrschaftsträume

wurde erfolgreich gefunden mit:

Fisten Maschinen befriedigen

 

Was gibt es da noch hinzuzufügen 🙂

Verfasst von: sauvradaeva | September 27, 2014

Milizwesen im Nahen Osten

Gerade in der Berichterstattung nehmen Milizen einen breiteren Raum ein, die entweder gegen die insitutionalisierten Sicherheitsbehörden kämpfen oder diese ergänzen bzw. sogar ersetzen. Dabei handelt es sich jedoch nicht um ein neues Phänomen. In den mittelalterlichen Städten haben sich Milizen als Bestandteil städtischer Verteidigung und als Institution zur zur Wahrnehmung polizeilicher Aufgaben von Stadtvierteln entwickelt. Eine besondere Form bildeten sich mit den Futuwwa heraus, die in bestehende Institutionen wie Handwerker- und Händlervereinigung eingebunden waren. Die jeweiligen Vereinigungen verfügten auch über eigene Moscheen und waren zum Teil in sufistischen Gemeinschaften zusammengeschlossen. Für den ehemals von den Sassaniden – eine persische Dynastie, die durch die Eroberungen der Kalifen unterging – beherrschten Gebieten sind sogar noch ältere Hinweise erhalten, dass sich entsprechende Milizen (ayyar) gebildet hatten. Diese hatten aber vorrangig militärischen Charakter, auch wenn sie in urbanen Berufsgruppen und als Vereinigung von Stadtvierteln institutionalisiert waren. Im persischen Raum wurden noch stärker Wertanforderungen an die Milizionäre herangetragen, die man im europäischen mittelalterlichen Kontext als ritterlich (javanmardi im Perischen) bezeichnet: Barmherzigkeit, Friedfertigkeit, Tugendhaftigkeit. Im persischen Kulturraum wurde inbesondere das Shahnahme als epenhafte Darstellung des ritterlichen Auftreten des Mannes  – und im Falle der Godafari auch der Frau – genutzt, was auch nach der Eroberung durch die Araber anhielt. Aus dieser Zeit datiert auch das Zoorkhane, eine Einrichtung zur körperlichen Fitness und militärischen Training, das allerdings heute nur noch Ringen anbietet.

Diese institutionalisierten Milizen waren aber nicht unbedingt ein Garant für Stabilität. Je nach politischer Konfliktlage, waren sie auch Teil dieser Konflikte. Gefürchtet waren im Mittelalter – bis ins indische Moghulreich – die Macht der Bazaris und ihrer Milizen. Diese äußerte sich in Streiks (hartals in Südasien genannt) bis hin zu Unruhen. Das Auftreten diese Milizen ist also eng verbunden mit Instabilitäten, in denen sich die städtische Bevölkerung, besonders die mittleren Schichten, selbst organisieren um ihre Sicherheit zu gewährleisten. Weiterlesen …

Verfasst von: sauvradaeva | September 23, 2014

Veranstaltung zu ISIS am 06.10.14 in Berlin

„Islamischer Staat“ – Ideologie, Entstehung, Politik der neuen Terror-Bewegung.

Mit den Schreckensmeldungen setzte auch hierzulande eine intensive Berichterstattung über die fundamentalistische Bewegung „Islamischer Staat“ (IS) ein. Die einzigen die sich den Mörderbanden des IS in den Weg stellten, waren die kurdische Guerillas der PKK, YPG und YPJ. Die westlichen und regionalen Staaten haben ein Monster geschaffen, indem sie seit Jahrzehnten islamistische Kräfte unterstützen, um antikapitalistische und demokratische Alternativen zu verhindern. „Woher kommen die auf einmal?“, „Wer sind die?“ beantwortet eine genauere Betrachtung der Interessenpolitik von USA und NATO. Über eben jene Verstrickungen, die Entstehung des IS und den Widerstand gegen die Dschihadisten wollen wir informieren und diskutieren.

Datum: Montag, 06.10.2014

Zeit: 19 Uhr

Ort: Cafe BAIZ, Schönhauser Allee 26 A (nicht mehr Torstraße), Berlin, U-Bahn Senefelderplatz

Unser Vortrag wird drei Leitlinien aufgreifen: ISIS als Erbe von Saddam Hussen, des irakischen Bürgerkrieges und saudischer Außenpolitik

Verfasst von: sauvradaeva | September 18, 2014

Veranstaltung zu Saudi-Arabien

Dienstag, 07.10.2014

Die saudische Roll-Back-Politik

An fast jedem Konflikt im Nahen Osten ist die saudische Königsfamilie beteiligt. Ihre größte Furcht ist dabei der Sturz ihres eigenen Petrodollar-Regimes, weswegen sie seit Jahrzehnten gegen jeden Umsturz im Nahen Osten vorgehen. Ideologisch sichern sie sich mit ihrer wahhabitischen Ideologie ab, womit sie die soziale Kontrolle fest in der Gesellschaft verankern möchten. Hierzu fördern sie mit zig Milliarden islamistische Gruppen und Bildungseinrichtungen in anderen Ländern. Ihr Einfluss und ihr Exportschlager Islamismus und Wahhabismus sollen für Instabilitäten in anderen Ländern sorgen. Notfalls greifen sie auch selbst militärisch ein, ansonsten verlassen sie sich auf US-Militärhilfe. Ihr Anspruch auf Führung über die Araber oder die Moslems hat nichts mit Kooperation zur Vermehrung von Wohlstand oder Lebensqualität zu tun, sondern mit Sicherheitsbedenken, wie es sich deutlich im Golfkooperationsrat zeigt.
Da die saudische Außenpolitik in Debatten zum Nahen Osten kaum beleuchtet wird, wird der Referent ihre historischen und strukturellen Grundlagen darstellen.

 

07.10.2014

19 Uhr

Bunte Kuh, Bernkastelerstr. 78, rückwärtiger Eingang

Straßenbahn: M4 Buschallee, M12 Berliner Allee/Rennbahnstraße

Verfasst von: sauvradaeva | September 11, 2014

Video zum 11. September

 

Hier gibt es noch Berichte über die Verhörmethoden.

Verfasst von: sauvradaeva | September 3, 2014

Irakischer Black Metal

Seeds of Iblis – When Muslims Slay Muslims

 

Seeds of Iblis – 72 Virgins

Verfasst von: sauvradaeva | September 3, 2014

Waffen und Außenpolitik im Nordirak

Die Lieferung von ausrangierten deutschen Waffen an die Kurden im Nordirak wirft erhebliche Probleme auf, weist aber auf einen Trend gerade in der deutschen Außenpolitik hin:

 

1. An welche Kurden gehen die Waffen?

Die Waffen werden an die kurdische Autonomieregierung im Norden des Irak geliefert. Der derzeitige Präsident Barzani hat nach dem Fall Mosuls die Stadt Kirkuk besetzt. Er hat keine Truppen nach Mosul geschickt um ISIS dort zu bekämpfen. Statt dessen hat er am 3. Juli ein Referendum über die  Unabhängigkeit der kurdischen Autonomiegebiete anberaumt. Auf den Vormarsch von ISIS hat er mit Rückzügen reagiert, u.a. am Mosul-Staudamm und im Sinjar-Gebirge.

 

2. Destabilisierung des Irak

Es werden also nicht die Gruppen ausgerüstet, die gegen ISIS kämpfen. Es werden auch nicht die Gruppen unterstützt, die sich für einen gemeinsamen Irak einsetzen. Statt dessen werden nach einem altbekannten Muster nicht- bzw. parastaatliche Akteure unterstützt, die auf Desintegration und Destabilisierung setzen. So finden sich verschiedene Beispiele in der Vergangenheit, besonders im Rahmen des Kalten Krieges: Taliban, Al Qaida, Rote Khmer, Contras oder lateinamerikanische Drogenkartelle.

Diese Akteure trugen nach Ende des Konflikts zu erheblichen Destabilisierungen (sogenannte blow-backs) der Länder und Nachbarländer bei. Im Falle von Barzani wird der Trend zu ethnischer Separation und Vertreibung verstärkt anstelle einer integrativen Politik.

Besonders auffallend ist, dass die Lieferungen an keine Bedingungen geknüpft sind, z.B. inklusive Politik. Ein Muster, das auch bei der Außenpolitik zum Nahostkonflikt und zur  Ukraine auffällt.

 

3. Weißwaschen der Außenpolitik

Im Moment wird auch wieder die „Wertegemeinschaft“ und die ominöse „Weltgemeinschaft“ beschworen, also hohle Phrasen um sich ein positives Selbstbild zu attestieren und das damit gut mit dem Selbstbild der ISIS parallelisiert, die auch für angeblich hohe Werte kämpfen.

So wird die jahrzehntelange Unterstützung für die Diktaturen des Nahen Ostens, im Zusammenhang von ISIS von besonderer Bedeutung sind Saddam Husseins, Bashar al Assad, die Al Qaida, die Partnerschaft mit Saudi-Arabien und Qatar. Nicht zuletzt hat man direkt wie auch indirekt Jabhat an Nusra und ISIS unterstützt, so dass sich auch deutsche Waffen, die eigentlich Exportbeschränkungen unterliegen in Händen der Salafisten finden.

Das ist kein Alleinstellungsmerkmal deutscher Außenpolitik – Heuchelei und Unterstützung von autoritären Regimes -, sondern findet sich bei allen wichtigen Akteuren wider: Saudi-Arabien, die Vereinigten Arabischen Emirate, Qatar und den USA. Alle vergießen nun Krokodilstränen über einen Konflikt, zu dem sie selber beigetragen haben, so wie John McCain, der sich in Syrien mit ISIS traf.

john mccain meets isis

Quelle: countercurrents News

Verfasst von: sauvradaeva | August 31, 2014

Recherche-Seiten für ISIS im Irak und Syrien

Auf folgenden englischsprachigen Seiten finden sich gute Analysen und Beiträge zu ISIS in Irak und Syrien wieder

Pieter van Ostaeyen

Website über Syrien und Irak, einige Artikel zu Jihadisten in und aus Belgien

 

Homepage von Aymeen Jawad

Blogbeiträge und Artikel zum Thema Jihadi-Salafismus in Syrien und Irak. Der Autor ist leider Mitglied im rechtsradikalen MiddleEast-Forum von Daniel Pipes und dient offensichtlich als Fassade. Die völkische Ideologie der Mehrheit der Teilnehmer teilt er nicht und findet auch in seinen Artikeln keine Anwendung.

 

Musings on Iraq

Zusammenstellung von Berichten, Videos und eigenen Analysen

 

Al Monitor

Zusammenstellung englischer und arabischer Texte aus verschiedenen Zeitungen und wissenschaftlichen Einrichtungen

 

Informed Comment

Blog von Juan Cole, u.a. zahlreiche Artikel zum Irak, beschränkt sich nicht nur auf ISIS

Verfasst von: sauvradaeva | August 1, 2014

die irakischen Bedingungen des ISIS-Vormarsches

Am 9. Juni 2014 hat die irakische Armee Mosul, die zweitgrößte Stadt des Landes nach Baghdad, verlassen. Vorausgegangen waren drei Tage Kampf mit Kämpfern der salafistischen ISIS und Desertion von großen Truppenteilen. Der regionale Al Qaida-Ableger „Islamischer Staat im Irak und der Levante“ (Dawla al Islamiyya fi‘l Iraq wal Sham), kurz ISIL bzw. ISIS, hat die Eroberung der Stadt propagandistisch genutzt und wies auf seine Kampfkraft und die 15fache Überlegenheit der irakischen Armee hin. Jedoch verbirgt sich dahinter ein Mythos: Weder war es ISIS alleine, noch kämpfte sie gegen einen übermächtigen Gegner. Der wesentliche Grund für die Eroberung der Stadt war die Arbeit der Anhänger Saddam Husseins, anderer sunnitischer Gruppen und der Grad politischer Gewalt und ethnischer Ausgrenzung im Irak, die zu dieser Situation geführt hat.

1. Wie Mosul wirklich fiel

Seit Ende 2013 herrschen in den irakischen Provinzen Anbar, Ninive, Salah ad Din, Kirkuk und Diyala Kämpfe zwischen ISIS, Ansar al Islam, den „Männern des Naqschbandiya Ordens“ und dem irakischen Widerstand auf der einen Seite und der irakischen Armee und lokalen sunnitischen Milizen, besonders „Söhne des Irak“ auf der anderen. Besonders umkämpft waren die Städte Falludscha, Mosul, Ramadi, Samarra, Baquba und Kirkuk. In Baquba sitzt das Hauptquartier von ISIS, eine Stadt kaum 100km von Baghdad entfernt. Überlandfahrten in diesen Provinzen waren durch Angriffe kaum möglich, so dass die Truppen in Mosul seit Monaten weitgehend aus der Luft versorgt wurden. Wie im gesamten irakischen Staat waren Korruption und Veruntreuung in der Armee grassierend, so dass die Versorgungsgüter nicht oder nur unzureichend ankamen. Ausschlaggebend war jedoch, dass das Oberkommando der stationierten irakischen Armee unter Generalleutnant Mahdi al Gharawi die Stadt verließ und nach Baghdad flüchtete. Ein kleiner Teil der mittleren Offiziersebene desertierte und floh in umliegende Landesteile, aber ein großer Teil schloss sich den Baathisten an. Insgesamt sind vermutlich über 10.000 Soldaten übergelaufen. Die restlichen Truppen der irakischen Armee kamen somit unter Feuer von ISIS, des irakischen Widerstands und eben noch bestehender Truppenteile. In dieser Situation hat sich die irakische Armee aus der Stadt zurückgezogen um nicht völlig aufgerieben zu werden. Dass dieser Rückzug mehr oder weniger geordnet und ohne große Verluste ablief, war der verbliebenen mittleren und unteren Offizieren zu verdanken. Kriegsmaterialien in großen Mengen wurden allerdings zurückgelassen und die Versorgung und Unterstützung militärischer Stützpunkte in der Provinz Ninive war nicht mehr möglich. Daher zogen sich auch dort die Soldaten fluchtartig zurück, zum Teil in die autonome Provinz Kurdistan. Dennoch gerieten mehrere tausend Soldaten in Gefangenschaft. Von diesen Gefangenen sollen nun fast 2.000 erschossen worden sein.

Die Eroberung der Stadt lag also nicht an der Kampfkraft von einigen tausend Salafisten, sondern an der Arbeit der Baathisten und der Inkompetenz der irakischen Armeeführung.

2. Umkämpfte Regionen

Die Provinzen Ninive, Kirkuk und Diyala sowie die autonome Provinz Kurdistan, die aus den vier Provinzen Dohuk, Arbil, Sulaimaniya und Halabja besteht, waren schon seit den 40er Jahren umkämpft. Kurdische Bewegungen forderten regionale Autonomie oder sogar Abspaltung, weil sie unterdrückt wurden, v.a. wurden die Regionen zentral aus Baghdad verwaltet und die einzige offizielle Sprache war das Arabische, wohingegen Regionalsprachen unterdrückt wurden. Andere ethnische Minderheiten wie die Turkmenen wurden auch nicht anerkannt und mussten ebenfalls das Arabische erlernen. [1] Insbesondere unter der Regierung Saddam Husseins wurde die arabische Nationalisierung vorangetrieben, obwohl auch er anfangs zusagte, dass die Minderheiten ihre regionalen Rechte erhalten sollten. Die irakische Armee zerschlug in den vergangenen Jahrzehnten mehrfach jeden Versuch sich gegen Baghdad zu wehren bis die Kurden nach dem 2. Golfkrieg eine de facto autonome Region etablieren konnten. Unter der neuen irakischen Regierung ab 2005 strebte der Konflikt mit den Kurden und anderen ethnischen Minderheiten einer Lösung zu. Die autonome Region Kurdistan wurde offiziell anerkannt, fraglich blieb jedoch, ob weitere Provinzen (u.a. Ninive, Kirkuk und Diyala) oder zumindest Gebiete hiervon ebenfalls der autonomen Region beitreten sollten. Weiterlesen …

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